Hyäne

Ich bin 52 und ich heiße Nikolaus, weil ich an einem 6. Dezember geboren bin, mehr als drei Wochen zu früh, der errechnete Termin war nämlich der 31. De­zember, sagt meine Mutter, die es wissen muss und bei der ich immer noch wohne, und wenn ich da auf die Welt gekommen wäre, dann hieße ich jetzt Silvester, sagt meine Mutter, selbstverständlich, ein Kind muss ja zu dem Tag passen, an dem es geboren wird, sagt sie, und ich schweige und bin dankbar, dass es kein 3. Februar war, sonst hieße ich jetzt wahrscheinlich Blasius, und das wäre noch schlimmer, weil ohnehin immer alle, die bei uns in der Straße wohnen, sagen, dass ich viel zu gutmütig und zu gütig bin, den gütigen Nikolaus nennen sie mich, das geht ja noch, aber der gütige Blasius, das wäre eine Falle, aus der es kein Entkommen gibt, und sie haben natürlich recht, die Leute aus der Nachbar­schaft, ich bin tatsächlich viel zu gütig und zu gutmütig auch, weil ich nicht nein sagen kann und es noch nie konnte, und es wird immer schlimmer, sie rennen mir die Tür ein, immerzu, wenn etwas in ihrem Alltag nicht so läuft, wie sie es wollen, und ich zahle schon für alle meine Nachbarn die Kirchensteuer samt Mahngebühren und ihre Strafzettel fürs Rasen im Ortsgebiet und fürs Drängeln und knapp Auffahren und ich stelle ihre Mülltonnen an den Straßenrand, bevor die Müllabfuhr kommt und wasche sie ungefragt aus, wenn die Müllabfuhr sie geleert hat, und wenn brave Ehefrauen frühmorgens allein heimkommen und im Vorgarten von ihren besorgten Männern abgepasst und gefragt werden, wo sie die Nacht verbracht haben, dann sage ich jedesmal, dass sie bei mir waren und nehme alle Schuld auf mich und stecke die Prügel ein und das nicht zu knapp, das kann ich euch sagen, den Schindluder Hannes, einen aufbrausenden Metzger­gesellen, den fürchte ich am meisten, der hat mich schon ein paar Mal durch Sonne und Mond vermöbelt, nachdem seine Cilli im Morgengrauen ins Beet mit den Stiefmütterchen gekotzt und er sie schon gesucht hatte, die halbe Nacht. Das Leben ist nicht leicht, denke ich mir oft, und meine Mutter denkt das auch, aber sie will sich nach all den Jahren immer noch nicht damit abfinden, wie ich ticke und wie es bei mir läuft. So kann es nicht weitergehen, Nikolaus, sagt sie, und sie sagt es immer schon, seit ich denken kann, du musst dich durchsetzen, sagt sie, auf den Tisch hauen, endlich einmal etwas Gemeines tun, etwas richtig Fieses, und gestern hat sie mir zum ersten Mal gedroht, dass sie mich auf die Straße setzt, wenn ich nicht endlich auf sie höre, du bist jetzt 52, sagt sie, und ich bin 68 und ich werde nicht mehr ewig leben, und ich weiß, dass sie recht hat und ich bemühe mich ja, und ich denke nach und finde keine Lösung, und weil wir aber auch neues Brennholz brauchen, nehme ich das Klötenbacher Käseblatt zur Hand, unsere Regionalzeitung, und blättere zum Anzeigenteil und schaue nach, ob nicht irgendwer günstig Brennholz verkauft, aber da steht leider nichts, und als ich das Käseblatt schon wieder zuklappen will, sticht mir bei den Klein­anzeigen auf einmal etwas Interessantes ins Auge, WECKE DAS TIER IN DIR, steht da, und ich denke mir schon, dass es eine leichtbekleidete oder vielleicht sogar pudelnackte Dame sein wird, die wilde Gymnastik mit mir macht, wenn ich ihr Geld dafür gebe, aber ich mag Gymnastik lieber allein und sanft, und dann lese ich die Anzeige aber doch weiter, und da steht: Stärke deine Persönlichkeit durch fernchirurgisch angeleitete Eigenmetamorphose! Und ich frage mich, was das wohl sein mag, und entdecke die Telefonnummer und den Namen des Anbieters, Doktor Wolfhard Windhund, Tierpräparator und Fernchirurg, und ich sage mir: Fragen kostet nichts, und greife zum Telefon und wähle die angegebene Nummer, und der Doktor Windhund selbst ist sofort am Apparat, ein redseliger Kerl ist er, mit einer sympathischen Stimme, der mir gleich erklärt, worum es bei ihm geht. Ein gelernter Tierpräparator ist er, der als Ergänzung zu seinem angestammten Beruf an einer Fernuniversität in Guatemala ein Kurzstudium in Transplanta­tionsmedizin absolviert hat und jetzt Menschen über Videochat dazu anleitet, dass sie sich mittels Selbstoperation in das Tier verwandeln können, das zu ihnen passt. Wer sich auf eine Kooperation mit ihm einlässt, sagt der Doktor, der erhält per Post einen Operationskoffer mit Schmerzmitteln, den passenden Skalpellen und dem gewählten Tiermaterial, das alles ist gar nicht teuer, und als ich merke, dass mir das gefällt, unterbreche ich ihn und sage dem Doktor, dass ich überzeugt bin, und dass ich mich so schnell wir möglich in ein Tier verwandeln will, und er soll mir doch bitte sagen, welches Tier das richtige für mich ist, und Windhund fragt mich nach meinem Geburtsdatum und ich sage es ihm und er antwortet mir ohne zu zögern, dass die Hyäne das richtige Tier für mich ist, sie ist feige, hinter­listig, verschlagen, selbstsüchtig und nachtaktiv, und ich sage, halt, Doktor, das passt ja wie die Faust aufs Auge, schicken sie mir bitte sofort den Koffer, und der Doktor sagt, ja, freilich, schon morgen wird alles da sein, und tatsächlich, Wolf­hard Windhund hält Wort, die Postbotin bringt am folgenden Morgen ein ansehnliches Paket, das ich gleich entgegennehme und verstecke, damit meine Mutter nichts merkt, und dann rufe ich ihr zu, dass ich mich jetzt sauber machen will und dass es länger dauern kann und sie sich keine Sorgen machen soll, und ich schließe mich im Badezimmer ein und öffne den Koffer und ziehe mich aus und wähle die Nummer des Doktors und stelle eine Videoverbindung zu ihm her, und sage ihm, dass wir gleich mit der Verwandlung beginnen können, und er erklärt mir Schritt für Schritt, wie ich vorgehen muss, zuerst kommt die linke Körperhälfte dran, die ich nach den Instruktionen des Doktors nach und nach betäube und auf der ich, am Kopf beginnend, alles Überflüssige wegschneide und zuerst meine linke Gesichtshälfte mit Hilfe des mitgelieferten Tiermaterials in ein Hyänengesicht umforme und in weiterer Folge meinen Körperbau zurechtstutze, Knochen verbiege und mein Skelett auf der linken Seite insgesamt passend zurechtstauche und mir die beiliegenden Hyänenfellmatten auf die Haut klebe, und zu Mittag habe ich mich unter der fachkundigen Anleitung des Doktors in eine waschechte halbe Hyäne verwandelt und der Doktor lobt mich über den grünen Klee, und sagt mir, dass er noch einen so gelehrigen Fernpatienten erlabt hat wie mich, und er setzt hinzu, dass ich jetzt nicht nachlassen darf, wenn ich bin zum Abend auch die zweite Körperhälfte fertig gestalten will, ich soll mich konzentrieren, dann schaffen wir es gemeinsam, und ich reiße mich zusammen und arbeite am Nachmittag genauso akribisch und aufmerksam wie am Vormittag und schneide und säge und modelliere an meiner rechten Körperhälfte herum, als gäbe es kein Morgen, und als ich mich am Abend im Spiegel betrachte, erschrecke ich beinahe vor mir selbst, so sehr bin ich Hyäne, ich danke dem Doktor überschwänglich und beginne schon ein wenig selbstverliebt das fiese, hinterhältige Hyänengrinsen zu üben, das dieses feige Raubtier auszeichnet, der Doktor aber ermahnt mich noch einmal und weist mich darauf hin, dass noch ein wichtiges Detail fehlt, und er sagt mir, dass ich aus dem Seitenfach des Koffers die Spraydose herausholen soll und mich mit dem Hyänengeruch einsprühen, und ich befolge sofort, was Windhund sagt, und neble mich in eine bestialisch stinkende Wolke ein und fühle mich jetzt ganz als Hyäne, und ich sage dem Doktor, dass er mich glücklich gemacht hat und dass ich bereit bin für mein neues fieses hinterhältiges Leben, und dass es hervorragend passt, weil gerade die Nacht hereinbricht und ich meinen ersten Streifzug in die Nachbarschaft unternehmen kann, und der Doktor wünscht mir viel Glück und versichert mir, dass ich mich jederzeit an ihn wenden kann, wenn ich noch Fragen habe oder ein Problem, und ich beende die Verbindung, lasse alles liegen und stehen und entriegle die Badezimmertür und stehle mich hinaus ins Freie, wo es bereits dunkel ist, und ich laufe im Schutz der Büsche die Straße auf und ab und merke, wie hungrig ich bin, weil ich ja den ganzen Tag nichts gegessen habe, und dann sehe ich, wie der Nachbar Nehammer, ein übellauniger gichtbrüchiger Geselle zu seiner Mülltonne schlurft, und ich rieche mit meiner feinen Raubtiernase, dass er Fleischreste entsorgen will, und ich denke, dass es sich gut trifft, weil ich ja jetzt ein Aasfresser bin, und ich springe zu Nehammer hin und schneide ihm den Weg ab, und er sieht mich und ruft: Was bist denn du für einer? Du bist ein Hund, oder? Und dann sagt Nehammer, dass er noch nie einen so hässlichen Hund gesehen hat wie mich, und ich grinse ihn mit all meiner neuen Verschlagenheit und Falschheit sabbernd an, und ich werde Nehammer doch ein wenig unheimlich, und er lässt die Schüssel mit den Fleischabfällen fallen und sucht das Weite und ich mache mich über das Fleisch her, es sind Schafsinnereien, die ihr besten Tage schon hinter sich haben, die genaugenommen schon bestialisch stinken und einen ungesunden Grünstich haben, aber was soll’s, denke ich, ich bin jetzt eine Hyäne, der so etwas schmeckt, und ich verschlinge schmatzend die verdorbenen Schafmägen und -lebern in unverhohlener Gier, und dann sehe ich, dass Nehammer drinnen am Fenster steht und mich beobachtet und dabei telefoniert, und dann gehen plötzlich an mehreren Häusern die Türen auf und die Menschen treten mit Fleischabfällen heraus in die Nacht und stürmen auf mich zu und kreisen mich so schnell ein, dass ich nicht rechzeitig das Weite suchen kann. Zum Glück, denke ich, ist wenigstens meine Mutter nicht dabei, die immer früh zu Bett geht, und die Nachbarn kippen verschimmelte Würste vor mir ab und schlampig ausgenommene Karpfen, aus denen kleine weiße Würmer kriechen, und brettharte, vertrocknete Kalbsschnitzel, und ich grinse zu allem diabolisch und schlinge es wahllos hinein in mein gefräßiges Hyänenmaul, und auch Nehammer wagt sich wieder auf die Straße und ist stolz darauf, dass er es war, der mich entdeckt hat, und sagt, dass ich sicher der hässlichste Hund bin, der ihm jemals untergekommen ist, und die anderen stimmen ihm zu und erkennen nicht, dass ich eine Hyäne bin, und sie finden mich abgesehen von meiner Hässlichkeit überhaupt nicht verschlagen oder gemein, sondern im Gegenteil sehr nützlich und gutmütig, weil ich sie von all dem stinkenden Fleisch befreie, und endlich kommt auch der Schindluder Hannes dazu, der immer ein wenig langsam ist, und er hat noch mehr verdorbenes Fleisch dabei, er hat seine Tiefkühltruhe abgetaut und eine halbe Sau gefunden, die dort schon ewig liegt und deren noch halbgefrorenen Kadaver er vor meinen Augen mit seinem Fleischerbeil in Stücke hackt und mir hinwirft, und ich mache gute Hyänenen­miene zum bösen Spiel und ich merke, dass ich längst satt bin, aber der Kreis, den die Bewohner der Straße um mich gezogen haben, ist so geschlossen, dass es für mich kein Entkommen gibt, und dass ich unter den Anfeuerungsrufen der Nachbarn die halbe Sau fast vollständig verschlingen muss, die der Schindluder Hannes mir vorwirft, und dann kann ich endgültig nicht mehr, und mir wird speiübel, ich weiß, dass ich mich sofort erleichern muss, und ich versuche ein Hyänenknurren, das erste meines jungen Hyänenlebens, und es fällt immerhin so überzeugend aus, dass eine Lücke im Kreis der Nachbarn entsteht, durch die ich springe, auf Nehammers Haus zu, und dann kann ich es nicht mehr halten, direkt vor Nehammers Tür kotze ich den ersten Schwall meines stinkenden Mageninhalts wieder aus, zum Entsetzen der Nachbarn, die mir gefolgt sind, und Nehammer ruft: Haltet den Hund! Das soll er mir büßen! Und sie schnappen sich herumstehende Reisbesen, mit denen sie mich verprügeln und in die Flucht schlagen wollen, und ich renne vors nächste Haus und speie dort den nächsten Schwall vor die Tür und vors übernächste, wo sich alles wiederholt, und vor dem Haus vom Schindluder Hannes brechen in menem Hyänenleib alle Dämme und ich lege ihm auch noch einen dünnflüssigen Kothaufen vor die Tür, der ekelhafter nicht sein könnte, aber ich habe mich nun endlich soweit erleichtert, dass ich die Flucht vor den wütenden Nachbarn ergreifen kann, die schnaubend und drohend ihre Besen kreisen lassen, und vorm Schindluder Hannes, der sein Metzgerbeil schwingt, und ich schaffe es in der Dunkelheit der Nacht, in den nahegelegenen Wald, wo ich erst einmal verschnaufe und die Stimmen der aufgebrachten Nachbarsmeute nur noch schwach vernehmen kann, und erst als ich geraume Zeit später gar nichts mehr höre, wage ich mich zurück, und als ich gerade ins Haus schlüpfen will, geht das Licht an, und ich sehe meine Mutter, die mir auflauert und mich mit einer Bratpfanne vermöbelt, bis ich mich ergeben auf den Rücken lege und alle vier Pfoten von mir strecke, und ich begreife, dass sie schon im Badezimmer gewesen sein muss und Bescheid weiß über alles, weil sie mir die Kurzanleitung hinhält, die der Doktor seiner Lieferung begelegt hat, und ein paar Skalpelle und Messer aus dem Koffer, und mich fragt, was um alles in der Welt in mich gefahren ist, und ich versuche zu anworten, bringe aber nur das schauer­liche Gewinsel einer vom Schicksal gebeutelten Hyäne hervor, das meine Mutter nicht versteht, aber immerhin habe ich ihr Mitleid so weit erregt, dass sie mich ins Haus lässt und mir ins Badezimmer folgt, und ich sehe, dass sie den Operationskoffer bereits durchwühlt hat und schon mein Telefon bereit hält und die Nummer von Dr. Windhund eintippt, der sich um drei Uhr morgens mit nachtschlafener Stimme meldet, und fragt, was denn los ist, und meine Mutter schildert es ihm mit wenigen Worten, und dann erklärt sie ihm, dass sie mich mit seiner Hilfe nun sofort zurückoperieren wird, und Gnade ihm Gott, wenn er sie dabei nicht unterstützt, und der Doktor gibt sofort klein bei, wirft jedoch ein, dass die Schmerzmittel aufgebraucht sind, aber meine Mutter tut den Hinweis ab und sagt dem Doktor, dass ich die Zähne zusammenbeißen werde, weil ich ein tapferer Junge bin, und dann höre ich noch die Stimme des Doktors und spüre die ersten Schnitte des Skalpells, das meine Mutter ansetzt, und danach verliere ich das Bewusstsein und es ist geraume Zeit dunkel um mich, und als ich schließlich doch wieder zu mir komme, bin ich zuerst nicht sicher, ob ich in einem neuen Jenseits gelandet bin, oder ob ich mich doch noch im alten Dieseits befinde, aber dann sehe ich, dass ich in meinem Bett liege, und ich richte mich auf, und es klappt weit besser als erwartet, ich komme mit ein wenig Mühe auf die Beine und schleppe mich ins Badezimmer, und wage einen Blick in den Spiegel und sehe zum Glück in meinem alten Gesicht, aus dem an vielen Stellen die Operationsfäden ragen, keine Hyänenspuren mehr, und auch mein Körper, der mich überall schmerzt, ist im Großen und Ganzen wieder der alte, auch wenn er überall mit frischen Narben übersät ist, und ich verlasse das Badezimmer, und sehe nach meiner Mutter, und die Tür zu ihrem Schlafzimmer ist einen Spalt breit offen, und ich sehe, dass sie tief und fest schläft, und ich lasse sie schlafen, und bewege mich, so vorsichtig es geht, in die Küche, wo ich mir zum ersten Mal in meinem Leben selbst eine heiße Schokolade zubereite, und ich nehme die dampfende Tasse und verlasse das Haus, und atme die kühle Morgenluft, und nippe an meinem Getränk und erschrecke, als mich plötzlich Nehammer anblafft, der mit einer Wurzelbürste die Waschbetonplatten vor seiner Tür schrubbt, und ich höre, wie er ruft: Nikolaus, du feiges Aas, wo warst du letzte Nacht? Einmal, wenn man dich wirklich braucht, bis du nicht da, und drückst dich vor der Hilfe in der Nachbarschaft, du feiger, fieser Hund! Da proste ich ihm ohne Regung zu mit meiner Tasse und nehme einen großen Schluck vom meiner heißen Schokolade.

Michael, 1. Mai 2020

2 Kommentare zu „Hyäne

  1. Was für eine geniale Idee: sich selbst per Fernanleitung zur Hyäne operieren, den Nachbarn vor die Tür kotzen und sich von der Mutter zurück verwandeln lassen! Und dieser gedrängte, gehetzte Schreibstil mit Sätzen so lang wie der Amazonas! Danke für dieses Kleinod!

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